Energieeffizienzklassen erklärt – von A bis G einfach verstehen
Das EU-Energielabel hilft dir, sparsame Geräte zu erkennen und Stromkosten langfristig zu senken. Wir erklären, was die Buchstaben wirklich bedeuten.
A–G
Neue EU-Skala
50–70 %
Weniger Verbrauch (A vs. E)
100+ €
Ersparnis über Geräte-Lebensdauer
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Grundlagen
Was sind Energieeffizienzklassen?
Energieeffizienzklassen zeigen dir auf einen Blick, wie sparsam ein Elektrogerät mit Strom umgeht. Von A (sehr effizient) bis G (hoher Verbrauch) hilft dir diese Skala bei der Kaufentscheidung — und spart dir langfristig bares Geld.
Das EU-Energielabel findest du auf Kühlschränken, Waschmaschinen, Fernsehern und vielen weiteren Haushaltsgeräten. Seit 2026 gilt die neue, strenger bewertete Skala ohne die verwirrenden A+-Klassen. In diesem Ratgeber erfährst du, was die einzelnen Klassen bedeuten und worauf du achten solltest.
EU-Energielabel
Die neue EU-Skala: A bis G
Seit März 2021 gilt für viele Gerätegruppen das neue EU-Energielabel. Die alte Skala mit A+, A++ und A+++ wurde abgeschafft — sie war für Verbraucher kaum noch verständlich.
Die neue Skala von A bis G ist bewusst strenger: Klasse A ist aktuell kaum erreichbar und für zukünftige Technologien reserviert. Die meisten guten Geräte von heute landen in Klasse C oder D — und das ist völlig in Ordnung.
Gut zu wissen
EU-Energieeffizienzskala 2026 — A (sparsamst) bis G (höchster Verbrauch)
Was bedeuten die einzelnen Klassen?
Jede Klasse steht für einen bestimmten Effizienzgrad. So ordnest du Geräte beim Kauf richtig ein.
Sehr effizient
Klasse A
Neueste Technik, geringster Verbrauch. Aktuell nur wenige Geräte — bewusst streng.
Sehr gut
Klasse B
Überdurchschnittlich sparsam. Lohnt sich besonders bei Dauerläufern.
Gut
Klasse C
Gute Mittelklasse. Viele aktuelle Geräte landen hier — solide Effizienz.
Durchschnitt
Klasse D
Noch akzeptabel, aber mit Einsparpotenzial. Langfristig höhere Stromkosten.
Unterdurchschnittlich
Klasse E
Überdurchschnittlicher Stromverbrauch. Austausch mittelfristig sinnvoll.
Schlecht
Klasse F
Hoher Verbrauch, hohe Kosten. Austausch lohnt sich bei häufiger Nutzung.
Sehr schlecht
Klasse G
Höchster Verbrauch. Diese Geräte kosten im Betrieb am meisten — Austausch empfohlen.
Warum die Effizienzklasse wichtig ist
Die richtige Klasse spart Geld, schont die Umwelt und macht sich über die gesamte Lebensdauer bezahlt.
Stromkosten langfristig senken
Ein sparsameres Gerät verbraucht jeden Tag weniger Strom. Über 10–15 Jahre Nutzungsdauer summiert sich das auf hunderte Euro Ersparnis.
Umwelt schonen
Weniger Verbrauch bedeutet weniger CO₂. Mit effizienten Geräten leistest du einen direkten Beitrag zum Klimaschutz — ganz nebenbei.
Bessere Kaufentscheidung
Das Energielabel macht Geräte vergleichbar. So erkennst du auf einen Blick, welches Modell langfristig günstiger ist — nicht nur beim Kaufpreis.
Kostenvergleich
Was der Unterschied kostet — ein Beispiel
Der Preisunterschied beim Kauf täuscht oft. Ein Gerät der Klasse A kostet vielleicht mehr in der Anschaffung, aber deutlich weniger im Betrieb.
Beispiel Kühlschrank (läuft 24/7, ca. 12–15 Jahre Lebensdauer):
- Klasse A: ca. 90 kWh/Jahr → ca. 32 €/Jahr Strom
- Klasse E: ca. 270 kWh/Jahr → ca. 95 €/Jahr Strom
Das sind ca. 63 € Unterschied pro Jahr. Über 12 Jahre gerechnet: ca. 750 € Ersparnis — allein durch die bessere Effizienzklasse.
Merke
Beispiel: Kühlschrank — Stromkosten pro Jahr
Richtwerte bei ca. 35 ct/kWh. Tatsächliche Werte variieren je nach Modell und Nutzung.
- Ersparnis pro Jahr
- 63 €
- Über 12 Jahre
- 750 €
- Kühlschrank-Laufzeit
- 24/7
Klasse A vs. E (Kühlschrank)
nur durch bessere Klasse
daher größtes Potenzial
Typische Geräte und ihre Effizienzklassen
Welche Klasse ist bei welchem Gerät typisch? Eine Einordnung für die wichtigsten Haushaltsgeräte.
Kühlschrank & Gefriertruhe
Neue Modelle: meist Klasse C bis E. Wenige erreichen B. Größtes Sparpotenzial, da 24/7 in Betrieb. Alte Geräte (vor 2015) oft Klasse F oder G.
Waschmaschine
Aktuelle Modelle: meist Klasse A bis C. Eco-Programme verbessern die Effizienz zusätzlich. Achte auf den Wasserverbrauch als zweiten Kostenfaktor.
Fernseher & Monitore
Stark abhängig von Bildschirmgröße. Kleine Modelle oft Klasse E bis F, große OLED-TVs teils Klasse G. LED-Technik ist generell effizienter als OLED.
Ein effizientes Gerät spart Strom. Aber den größten Unterschied macht immer noch der richtige Tarif.
Wichtigster Tipp
Effizienz ist gut — der richtige Tarif ist besser
Effiziente Geräte senken deinen Stromverbrauch dauerhaft. Das ist sinnvoll und wichtig. Aber der schnellste Weg zu niedrigeren Stromkosten führt über deinen Tarif.
Viele Haushalte zahlen im Grundversorgungstarif deutlich mehr als nötig. Der Unterschied zu einem günstigen Wettbewerbstarif beträgt oft 200–500 € pro Jahr — bei exakt dem gleichen Verbrauch.
Kombiniere beides: sparsame Geräte und einen günstigen Tarif. So holst du das Maximum aus deinen Stromkosten heraus.
Grundversorger vs. Wettbewerbstarif
Grundversorger
Arbeitspreis
ca. 38–44 ct/kWh
Jahreskosten (3.500 kWh)
ca. 1.330–1.540 €
Neukundenbonus
Keiner
Preisgarantie
Keine
Wettbewerbstarif
Arbeitspreis
ca. 28–33 ct/kWh
Jahreskosten (3.500 kWh)
ca. 980–1.155 €
Neukundenbonus
bis zu 200 €
Preisgarantie
Bis 24 Monate
Beispielrechnung auf Basis typischer Marktdaten (Richtwerte 2026). Tatsächliche Preise variieren je nach Region, Verbrauch und Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr – kein Angebot im rechtlichen Sinne.
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So nutzt du die Effizienzklassen beim Kauf
4 einfache Schritte für die beste Kaufentscheidung.
- 01
Energielabel prüfen
Schau dir das EU-Energielabel am Gerät an. Es zeigt die Klasse (A–G), den geschätzten Jahresverbrauch in kWh und weitere Kenndaten wie Lautstärke oder Wasserverbrauch.
- 02
Jahresverbrauch vergleichen
Vergleiche nicht nur die Klasse, sondern den konkreten kWh-Wert. Zwei Geräte der Klasse C können sich im Verbrauch trotzdem unterscheiden. Weniger kWh bedeutet weniger Stromkosten.
Profi-Tipp
Multipliziere den Jahresverbrauch mit deinem Strompreis (ca. 35 ct/kWh) — so siehst du die jährlichen Stromkosten sofort.
- 03
Gesamtkosten berechnen
Rechne Kaufpreis plus Stromkosten über die erwartete Lebensdauer. Ein teureres, effizienteres Gerät ist oft insgesamt günstiger als ein billiges mit hohem Verbrauch.
- 04
Stromtarif optimieren
Selbst das sparsamste Gerät nutzt wenig, wenn dein Stromtarif zu teuer ist. Prüfe parallel deinen Stromtarif — oft lassen sich 200–500 €/Jahr einsparen.
Profi-Tipp
Effiziente Geräte + günstiger Tarif = maximale Ersparnis.
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Häufige Fragen zu Energieeffizienzklassen
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Energieeffizienzklasse A kennzeichnet die sparsamsten Geräte auf dem Markt. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als niedrigere Klassen. Aktuell erreichen nur wenige Spitzengeräte die Klasse A — das ist von der EU so gewollt, um Raum für Verbesserungen zu lassen.
Nein. Seit März 2021 gelten für viele Produktgruppen die neuen EU-Labels mit einer einfachen Skala von A bis G. Die alten A+-Klassen wurden abgeschafft, weil sie für Verbraucher verwirrend waren. Ein ehemaliges A+++-Gerät entspricht heute oft der Klasse C oder D.
Der Unterschied kann erheblich sein. Ein Kühlschrank der Klasse A verbraucht ca. 50–70 % weniger Strom als ein vergleichbares Gerät der Klasse E oder F. Bei einem Strompreis von ca. 35 ct/kWh kann das über die Lebensdauer mehrere hundert Euro ausmachen.
Das neue Label gilt bereits für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Fernseher und Monitore sowie Leuchtmittel. Weitere Produktgruppen wie Trockner und Staubsauger folgen schrittweise.
In den meisten Fällen ja, besonders bei Geräten mit hoher Laufzeit wie Kühlschränken. Die höheren Anschaffungskosten werden durch niedrigere Stromkosten über die Jahre ausgeglichen. Bei Geräten mit kurzer Nutzung pro Tag ist der Unterschied geringer.
Effiziente Geräte helfen langfristig. Aber der schnellste und größte Hebel ist ein Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter. Viele Haushalte im Grundversorgungstarif zahlen mehrere hundert Euro pro Jahr zu viel — und der Wechsel dauert nur wenige Minuten.