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CO₂-Preis 2026: Was er für deine Stromrechnung bedeutet

Der CO₂-Preis steigt 2026 auf 55 €/Tonne. Was das konkret für deine Energiekosten bedeutet – und wie du die Mehrkosten auffangen kannst.

8. Januar 2026Aktualisiert: 15. April 20266 Min. Lesezeit

Der CO₂-Preis steigt 2026 auf 55 €/Tonne. Das betrifft jeden Haushalt in Deutschland – über höhere Strom- und Gaspreise. Aber wie groß ist der Effekt tatsächlich? Und was kannst du tun, um die Mehrkosten aufzufangen?

Was ist der CO₂-Preis?

Seit 2021 zahlen Energieversorger in Deutschland einen Preis für jede Tonne CO₂, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger (Gas, Öl, Kohle) entsteht. Diesen Preis geben die Versorger an die Verbraucher weiter – er steckt also in deiner Strom- und Gasrechnung.

JahrCO₂-Preis (€/Tonne)
202125 €
202230 €
202330 €
202445 €
202550 €
202655 €

Auswirkungen auf Strom

Beim Strom hängt der Effekt vom Strommix deines Anbieters ab. Wird viel Kohle- oder Gasstrom verwendet, ist der CO₂-Aufschlag höher. Bei Ökostrom-Tarifen fällt er deutlich geringer aus.

  • Konventioneller Strommix: ca. 1–2 ct/kWh CO₂-Aufschlag
  • Ökostrom: deutlich weniger, da erneuerbare Quellen kein CO₂ verursachen
  • Jahreseffekt (3.500 kWh): ca. 35–70 € Mehrkosten
Info

Ökostrom als Lösung?

Ökostrom wird vom CO₂-Preis weniger belastet, weil keine fossilen Brennstoffe verheizt werden. Gleichzeitig ist Ökostrom oft gar nicht teurer als konventioneller Strom – ein Vergleich lohnt sich.

Auswirkungen auf Gas

Beim Gas ist der Effekt direkter und spürbarer als beim Strom. Gas ist ein fossiler Brennstoff, und der CO₂-Preis wird 1:1 umgelegt:

  • CO₂-Aufschlag: ca. 1,1 ct/kWh bei 55 €/Tonne
  • Jahreseffekt (20.000 kWh): ca. 220 € Mehrkosten

Auch bei Gas lohnt sich ein Gasvergleich – die Preisunterschiede zwischen Anbietern sind oft größer als der CO₂-Aufschlag selbst.

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Was du tun kannst

Den CO₂-Preis selbst kannst du nicht beeinflussen. Aber du kannst die Gesamtkosten deiner Energierechnung deutlich senken:

  • Anbieter wechseln: Ein Stromvergleich spart oft mehr als der CO₂-Preis kostet
  • Verbrauch senken: Weniger Verbrauch = weniger CO₂-Kosten. Tipps findest du in unseren Stromspartipps
  • Auf Ökostrom umsteigen: Weniger CO₂-Belastung und oft überraschend günstig
  • Gas sparen: Die besten Gasspartipps im Überblick

Fazit

Der CO₂-Preis wird weiter steigen – das ist politisch gewollt und soll den Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigen. Für Verbraucher bedeutet das steigende Kosten, die sich aber durch einen günstigen Tarif und bewussten Verbrauch mehr als kompensieren lassen.

Profi-Tipp

Unser Tipp

Lass dich vom CO₂-Preis nicht abschrecken. Die Preisunterschiede zwischen Anbietern sind deutlich größer als der CO₂-Aufschlag. Ein kostenloser Stromvergleich zeigt dir in Sekunden, wie viel du sparen kannst.

Autor

GeizStrom Redaktion

Unsere Redaktion analysiert den deutschen Energiemarkt und erklärt komplexe Themen verständlich – damit du fundierte Entscheidungen für deinen Strom- und Gastarif treffen kannst.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum CO₂-Preis 2026

Alles Wichtige zum Stromanbieter-Wechsel auf einen Blick. Schnelle Antworten auf Ihre Fragen.

Der CO₂-Preis liegt 2026 bei 55 €/Tonne. Seit der Einführung 2021 (25 €/Tonne) ist er schrittweise gestiegen und soll bis 2027 weiter angehoben werden.

Der CO₂-Preis verteuert vor allem Strom aus fossilen Quellen (Gas, Kohle). Bei einem durchschnittlichen Strommix macht das ca. 1–2 ct/kWh aus. Bei Gas ist der Effekt stärker: ca. 1,1 ct/kWh direkt.

Direkt umgehen kannst du den CO₂-Preis nicht. Aber du kannst die Mehrkosten durch einen günstigeren Tarif kompensieren – oder auf Ökostrom umsteigen, der den CO₂-Preis weniger stark spürt.